Möglichkeiten für die Abklärung

In unserem Zentrum arbeiten wir mit modernsten Hilfsmitteln zur Diagnosesicherung. Zudem stehen weiterführende Bildgebungs- oder invasive Verfahren in der Hirslanden Klinik St. Anna in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

Institut für Radiologie und Nuklearmedizin Klinik St. Anna

Bildgebung

Ultraschall

Der Ultraschall wird täglich durch uns zur Diagnostik oder bildgebnerischen Verlaufsuntersuchung eingesetzt. Dabei werden auch ultraschallgesteuerte Punktionen zur zytologischen Abklärung vorgenommen. Prof. Dr. med. Haerle ist anerkannter Tutor in Halsultraschallmedizin in der Schweizerischen Gesellschaft für Ultraschallmedizin (SGUM).


Computertomographie – CT

Die CT (Computertomographie) ist ein Schnittbildverfahren, das mit Hilfe von Röntgenstrahlen den Körper in Schichten darstellt und somit genaueste anatomische Informationen liefert. Nach Bedarf können bei der CT-Untersuchung Röntgenkontrastmittel zur verbesserten Gefässdarstellung verwendet werden. In der Hirslanden Klinik St. Anna stehen die modernsten Gerätschaften zur Verfügung. Einmalig ist die rasche Verfügbarkeit einer solchen Bildgebung, bedingt durch die enge Zusammenarbeit.


Magnetresonanztomographie – MRT

Bei der Magnetresonanztomographie (auch Kernspintomographie oder MRI für «Magnet Resonance Imaging» genannt) handelt es sich um ein Schnittbildverfahren, das einen überlagerungsfreien und präzisen Einblick in die Weichteile erlaubt. Dazu benötigt die MRT weder Röntgenstrahlen noch ionisierende Strahlen, sondern lediglich Magnetfelder und Radiowellen. Zur besseren Bildgewinnung wird den Patienten vor der Untersuchung nach Bedarf ein Kontrastmittel verabreicht. Einmalig ist die rasche Verfügbarkeit einer solchen Bildgebung, bedingt durch die enge Zusammenarbeit.


PET-CT

Das PET-CT ist eine Kombination aus Positronen Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) in einem Gerät. Die Methode vereint zwei unterschiedliche und sich ergänzende bildgebende Verfahren und ermöglicht so die Erstellung eines präzisen Bildes, in dem Körperstruktur und -Funktion in einem Bild gemeinsam dargestellt werden. Die exakte Position, Grösse, Aktivität und Ausbreitung z.B. einer Tumorerkrankung kann so im gesamten Körper bestimmt werden. Gerade in der Tumorabklärung und Verlaufskontrolle spielt diese Methode der Bildgebung eine wichtige Rolle. Die metabolische Bildgebung stellt unter anderem einen wissenschaftlichen Schwerpunkt von Prof. Dr. Haerle dar.


SPECT-CT

Die SPECT-Untersuchung oder Einzelphotonen-Emissions Computertomographie zählt ebenso zu den modernen nuklearmedizinischen Röntgenverfahren. Mit Hilfe eines leicht radioaktiven Stoffes (Tracer genannt), der in eine Armvene gespritzt wird, lassen sich anhand dessen Verteilung im untersuchten Organ die Stoffwechselvorgänge und Organfunktionen bildlich darstellen. Der Tracer gibt Gammastrahlung ab, die mit einer Gamma-Kamera erfasst und in digitale Schnittbilder des Körpers umgewandelt werden. Diese Methode wird vor allem bei der Lokalisierung von Wächter-Lymphknoten (Mundhöhlen-, Rachenkarzinome) und der Lokalisierung von Nebenschilddrüsenadenomen (primärer Hyperparathyreoidismus) standardmässig durch uns eingesetzt.

Endoskopie

Die Endoskopie in unserem Zentrum dient dazu, sich optischen Zugang zu dem schwer einsehbaren Rachen und Kehlkopf zu verschaffen. Sie gehört zur routinemässigen Abklärung bei Tumoren, Stimmproblemen oder endolaryngealem Reflux. Mit der Sialendoskopie wird das Speichelgangsystem oder die Kopfspeicheldrüsen untersucht. Diese Untersuchung findet in der Regel zeitnah in lokaler Anästhesie statt. Bei Bedarf können so obstruierende Konkremente entfernt werden.

PUNKTIONEN UND BIOPSIEN

Zum Routinealltag gehört die ultraschallgesteuerte Feinnadelpunktion von Schilddrüsenknoten, Tumoren in den Kopfspeicheldrüsen oder auch Metastasen in den Halslymphknoten. Die rasche Verfügbarkeit der zytologischen Diagnose erlaubt ein speditives und individuelles weiteres Vorgehen. Ebenfalls routinemässig werden Biopsien von Neubildungen an den Schleimhäuten (Mundhöhle), an der Zunge oder von Neubildungen der Haut entnommen. Beide Verfahren bilden die Grundlage für eine sichere onkologische Weiterbehandlung.

BLUTENTNAHMEN

Selbstverständlich werden Blutentnahmen mit allerlei Fragestellungen zur Komplettierung der Diagnostik vorgenommen.

Zentrum für
Kopf-Hals-Chirurgie AG

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